Montag, 15. September 2025

Körperhaltung?!

 


Welche Übungen bieten sich für eine bessere Körperhaltung an?

Liebe Leserin, lieber Leser,

 

das Angebot an Übungen für eine bessere Körperhaltung ist grenzenlos. Es reicht von Übungen für die Knie wie Kniebeugen über ein Training der Hüfte mithilfe von Beinhebern bis hin zur Schulterübung „Schulterwanderung“.

Welche der Übungen bei Ihnen am besten geeignet ist, hängt davon ab, welche Haltungsfehler Sie korrigieren oder eindämmen wollen. Im Grunde ist ein systemisches Arbeiten immer empfehlenswert. Das bedeutet, dass Sie den Körper ganzheitlich betrachten und sowohl den Knien als auch Hüfte und Schultern zugleich etwas Gutes tun.

 


Kniebeuge ist nicht gleich Kniebeuge: So machen Sie’s richtig

 

Für die Kniebeuge stellen Sie sich zunächst aufrecht hin. Ihre Füße stehen schulterbreit auseinander und zeigen nach außen, parallel zum Oberschenkel. Folgen Sie dann diesen beiden Schritten:

  • Strecken Sie Ihre Arme nach vorne aus, und gehen Sie langsam in die Knie.

  • Machen Sie so viele Wiederholungen wie möglich, mindestens jedoch 20 Stück.

 

Achten Sie darauf, dass Sie sich nicht nach unten sacken lassen, sondern aus der Hüfte heraus eine Bewegung durchführen, als wollten Sie sich hinsetzen. Sie führen die Kniebeugen richtig durch, wenn die Kniegelenke parallel oder zum Hüftgelenk sind.

Richtig ausgeführt, kommt diese Übung Ihren Knien und einem aktiven Rücken zugute.

 


Beinheber für Hüften wie Honig

 

Der Beinheber hingegen soll die Hüfte beweglicher machen. Gerade wer lange sitzt, profitiert von einer flexibleren Hüfte. Der Beinheber funktioniert wie folgt:

  • Legen Sie sich auf die rechte Körperseite. Ihr Körper bildet eine Linie, die Füße liegen aufeinander.

  • Nun spannen Sie die Bauchmuskeln an und heben das rechte Bein gestreckt so weit wie möglich nach oben.

  • Machen Sie zehn Wiederholungen, und wechseln Sie dann die Seite.

Achten Sie darauf, dass Sie die Bewegung aus der Hüfte heraus ausführen und das Bein die ganze Zeit durchgestreckt bleibt.

 


Schulterwanderung: Von der Anspannung zur Entspannung

 

Wie der Name schon sagt, dämmt die Schulterwanderung vor allem Verzerrungen und Schmerzen in den Schultern ein. Genauer gesagt sorgt die Übung bei verkrampften Schultermuskeln für Entspannung. So funktioniert’s:

 

  • Gehen Sie in die Liegestütz-Position. Ihre Beine sind gestreckt, Ihre Füße stehen auf den Zehenspitzen. Ihre Hände stehen schulterbreit am Boden. Ihre Arme sind in den Ellenbogengelenken leicht gebeugt. Der Kopf befindet sich in der Verlängerung der Wirbelsäule.

  • Ziehen Sie Ihre Schultern jetzt nach hinten Richtung Gesäß. Stellen Sie sich vor, Sie wollten einen Ball zwischen Ihren Schulterblättern einklemmen.

  • Die Anspannung halten Sie zehn Sekunden, dann führen Sie die Schultern zurück. Wiederholen Sie das Ganze circa zehnmal.

Achten Sie die gesamte Zeit über darauf, dass Ihre Hüfte nicht nach unten absackt, sondern halten Sie die Körperspannung aufrecht. Nur so leistet die Schulterwanderung einen Beitrag zu einer besseren Körperhaltung.

 

Bleiben Sie gesund

(Team von maxLQ)



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