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Liebe
Leserin, lieber Leser,
das
Angebot an Übungen für eine bessere Körperhaltung ist grenzenlos.
Es reicht von Übungen für die Knie wie Kniebeugen über ein
Training der Hüfte mithilfe von Beinhebern bis hin zur Schulterübung
„Schulterwanderung“.
Welche
der Übungen bei Ihnen am besten geeignet ist, hängt davon ab,
welche Haltungsfehler Sie korrigieren oder eindämmen wollen. Im
Grunde ist ein systemisches Arbeiten immer empfehlenswert. Das
bedeutet, dass Sie den Körper ganzheitlich betrachten und sowohl den
Knien als auch Hüfte und Schultern zugleich etwas Gutes tun.
Kniebeuge
ist nicht gleich Kniebeuge: So machen Sie’s richtig
Für
die Kniebeuge stellen Sie sich zunächst aufrecht hin. Ihre Füße
stehen schulterbreit auseinander und zeigen nach außen, parallel zum
Oberschenkel. Folgen Sie dann diesen beiden Schritten:
Strecken
Sie Ihre Arme nach vorne aus, und gehen Sie langsam in die Knie.
Machen
Sie so viele Wiederholungen wie möglich, mindestens jedoch 20 Stück.
Achten
Sie darauf, dass Sie sich nicht nach unten sacken lassen, sondern aus
der Hüfte heraus eine Bewegung durchführen, als wollten Sie sich
hinsetzen. Sie führen die Kniebeugen richtig durch, wenn die
Kniegelenke parallel oder zum Hüftgelenk sind.
Richtig
ausgeführt, kommt diese Übung Ihren Knien und einem aktiven Rücken
zugute.
Beinheber
für Hüften wie Honig
Der
Beinheber hingegen soll die Hüfte beweglicher machen. Gerade wer
lange sitzt, profitiert von einer flexibleren Hüfte. Der Beinheber
funktioniert wie folgt:
Legen
Sie sich auf die rechte Körperseite. Ihr Körper bildet eine Linie,
die Füße liegen aufeinander.
Nun
spannen Sie die Bauchmuskeln an und heben das rechte Bein gestreckt
so weit wie möglich nach oben.
Machen
Sie zehn Wiederholungen, und wechseln Sie dann die Seite.
Achten
Sie darauf, dass Sie die Bewegung aus der Hüfte heraus ausführen
und das Bein die ganze Zeit durchgestreckt bleibt.
Schulterwanderung:
Von der Anspannung zur Entspannung
Wie
der Name schon sagt, dämmt die Schulterwanderung vor allem
Verzerrungen und Schmerzen in den Schultern ein. Genauer gesagt sorgt
die Übung bei verkrampften Schultermuskeln für Entspannung. So
funktioniert’s:
Gehen
Sie in die Liegestütz-Position. Ihre Beine sind gestreckt, Ihre Füße
stehen auf den Zehenspitzen. Ihre Hände stehen schulterbreit am
Boden. Ihre Arme sind in den Ellenbogengelenken leicht gebeugt. Der
Kopf befindet sich in der Verlängerung der Wirbelsäule.
Ziehen
Sie Ihre Schultern jetzt nach hinten Richtung Gesäß. Stellen Sie
sich vor, Sie wollten einen Ball zwischen Ihren Schulterblättern
einklemmen.
Die
Anspannung halten Sie zehn Sekunden, dann führen Sie die Schultern
zurück. Wiederholen Sie das Ganze circa zehnmal.
Achten
Sie die gesamte Zeit über darauf, dass Ihre Hüfte nicht nach unten
absackt, sondern halten Sie die Körperspannung aufrecht. Nur so
leistet die Schulterwanderung einen Beitrag zu einer besseren
Körperhaltung.
Bleiben
Sie gesund
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